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Anti-Gewalt-Training / Coolnesstraining

Unserem Ideal eines gewaltfreien und friedfertigen Umgangs miteinander stehen die realen bisherigen Erfahrungen der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen und auch ihr jetziges Handeln oft entgegen:

  • Sie wenden vor dem Hintergrund ihres bisher erlernten Verhaltens Gewalt (oder antisoziales Verhalten wie Einschüchterung und Drohen, Lügen, Mobbing) gegen Personen oder Dinge an, um ihre Ziele durchzusetzen oder sich zu verweigern.
  • Sie werden immer wieder Opfer solcher Übergriffe durch andere, können sich nicht abgrenzen oder mit angemessenen Mitteln ihre eigenen Interessen und Grenzen vertreten.
  • Sie werden widerholt Zeugen solcher Übergriffe andere gegen Personen oder Dinge und können nicht angemessen reagieren.

 

Ziele

Ein Anti-Gewalttraining oder Coolnesstraining kann – je nach Anfragensituation und in Abhängigkeit vom konkreten betroffenen Menschen – als Einzeltraining oder in der Kleingruppe durchgeführt werden. Beruhend auf der freiwilligen Teilnahme sind die Ziele:

  • ein realistisches Selbstbild erlangen
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Wahrnehmung vom Verhalten anderer und von sozialen Situationen verbessern
  • pro-soziale Kompetenzen erwerben
  • Selbstvertrauen in Konfliktsituationen entwickeln
  • De-Eskalationstechniken erlernen
  • eine Kultur des Hinschauens und des friedfertigen Einmischens entwickeln

 

Organisatorisches

  • Die Kurse werden durch qualifiziertes Fachpersonal (wie staatl. anerk. ErzieherIn, Dipl.-Sozialarbeiter/in oder Dipl.-Sozialpädagoge/in, Dipl.-Psychologe/in) mit entsprechender Zusatzqualifikation (wie AAT©-CT©-TrainerIn) durchgeführt.
  • Die Einleitung, Durchführung und Beendigung einer Hilfe erfolgt gemäß § 36 SGB VIII und den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers.
  • Die Abrechnung der Leistung erfolgt über Fachleistungsstunden, die ausgewiesen und in Rechnung gestellt werden.

 

Qualitätssicherung

  • passende Zuweisung/Auswahl der Teilnehmenden zur Hilfe
  • Vorher-Erhebung der von den Sorgeberechtigten oder sonstigen Personen und den Teilnehmenden selber beobachteten Problemfelder der Teilnehmenden
  • Vergleich dieser Daten mit der Nachher-Erhebung
  • Bericht des Trägers zum Kursverlauf bei den einzelnen Teilnehmenden
  • inhaltliche Auswertung durch Hilfeplan- und Abschlussgespräche
  • Auswertung auch über Befragung der Teilnehmenden und ggf. ihrer Sorgeberechtigten.
Soziales Kompetenztraining

Ein soziales Kompetenztraining kann – je nach Anfragensituation und in Abhängigkeit vom konkreten betroffenen Menschen – als Einzeltraining oder in der Kleingruppe durchgeführt werden. Beruhend auf der freiwilligen Teilnahme sind die Ziele:

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung in sozialen Situationen verbessern
  • angemessenere Verhaltensmuster in sozialen Situationen erkennen, erlernen und vermehrt anwenden
  • Grundwissen über die Entstehung von Stress und Anspannung und deren Auswirkungen auf Körper, Denken und Gefühle erwerben und Strategien konstruktiverer Selbststeuerung erwerben
  • eigene Verhaltensmuster insbesondere in kritischen (angst- oder ärgerauslösenden) sozialen Situationen verbessern
  • neue Verhaltensmuster für bislang unbekannte soziale Situationen erlernen (Vorbereitung auf kommenden Lebensabschnitt z.B. im Übergang von Schule zu Arbeit/Ausbildung)

 

Organisatorisches

  • Die Kurse werden durch qualifiziertes Fachpersonal (wie staatl. anerk. ErzieherIn, Dipl.-Sozialarbeiter/in oder Dipl.-Sozialpädagoge/in, Dipl.-Psychologe/in) und auf der Grundlage von evaluierten und altersangemessenen Trainingsmanualen durchgeführt.
  • Die Einleitung, Durchführung und Beendigung einer Hilfe erfolgt gemäß § 36 SGB VIII und den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers.
  • Die Abrechnung der Leistung erfolgt über Fachleistungsstunden, die ausgewiesen und in Rechnung gestellt werden.

 

Qualitätssicherung

  • passende Zuweisung/Auswahl der Teilnehmenden zur Hilfe
  • vor Kursbeginn: anamnestischer Fragebogen zur sozialen Kompetenz
  • Vorher-Erhebung zur Sozialen Kompetenz mit den Betroffenen und den nächsten Bezugspersonen zu den bisher selber beobachteten Kompetenzen und Problemfeldern der Teilnehmenden; Nachher-Erhebung und Vergleich der Daten
  • inhaltliche Auswertung durch Hilfeplan- und Abschlussgespräche; Auswertung auch über Befragung/evaluierender Fragebogen der Teilnehmenden und ggf. ihrer Bezugspersonen (dabei ist dem altersgemäßen Streben nach Autonomie und Privasphäre der Kursteilnehmenden Rechnung zu tragen.)
Training emotionale Kompetenz

Ein Training emotionale Kompetenz kann – je nach Anfragensituation und in Abhängigkeit vom konkreten betroffenen Menschen – als Einzeltraining oder in der Kleingruppe durchgeführt werden. Das Training ist besonders geeignet für Menschen mit erhöhter Erregbarkeit, hohem Stresserleben und gestörter Emotionsregulation (wie bspw. bei Borderline-Symptomatik).

Beruhend auf der freiwilligen Teilnahme sind die Ziele:

  • grundlegende Kenntnisse über Emotionen und damit verbundene körperliche Prozesse und deren Auswirkungen auf Körper, Denken und Gefühle erwerben
  • emotionale Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessern
  • Strategien konstruktiverer Selbststeuerung und Emotionsregulation erwerben
  • angemessenere Verhaltensmuster in sozialen (insbesondere angstauslösenden) Situationen erkennen, erlernen und vermehrt anwenden

 

Organisatorisches

  • Die Kurse werden durch qualifiziertes Fachpersonal (wie staatl. anerk. ErzieherIn, Dipl.-Sozialarbeiter/in oder Dipl.-Sozialpädagoge/in, Dipl.-Psychologe/in) und auf der Grundlage eines evaluierten Trainingsmanuales durchgeführt.
  • Die Einleitung, Durchführung und Beendigung einer Hilfe erfolgt gemäß § 36 SGB VIII und/oder §35a SGB VIII und den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers.
  • Die Abrechnung der Leistung erfolgt über Fachleistungsstunden, die ausgewiesen und in Rechnung gestellt werden.

 

Qualitätssicherung

  • passende Zuweisung/Auswahl der Teilnehmenden zur Hilfe
  • vor Kursbeginn: anamnestischer Fragebogen zur emotionalen Kompetenz; Einzelinterview mit Teilnehmenden und ggfs. nächsten Bezugspersonen
  • nach Kursende erneute Erhebung und Vergleich
  • inhaltliche Auswertung durch Hilfeplan- und Abschlussgespräche; Auswertung auch über Befragung/evaluierender Fragebogen der Teilnehmenden und ggf. ihrer Bezugspersonen (dabei ist dem altersgemäßen Streben nach Autonomie und Privatsphäre der Kursteilnehmenden Rechnung zu tragen.)
Konzentrationstraining

Ein Konzentrationstraining kann – je nach Anfragensituation und in Abhängigkeit vom konkreten betroffenen Menschen – als Einzeltraining oder in der Kleingruppe durchgeführt werden. Beruhend auf der freiwilligen Teilnahme sind die Ziele:

Ziele

  • sich selber und die eigenen Stärken und Schwächen – insbesondere hinsichtlich Konzentration und Leistungsvermögen sowie individueller Ablenkungsfaktoren – besser einschätzen
  • Konzentrationsfähigkeit verbessern, indem einerseits Strategien zum konzentrierten und systematischen Arbeiten und andererseits Abwehrstrategien gegen Ablenkung erworben werden
  • verbesserte Strategien zur Erholung und Entspannung nach Leistungsphasen erwerben

Organisatorisches

  • Die Kurse werden durch qualifiziertes Fachpersonal (wie staatl. anerk. ErzieherIn, Dipl.-Sozialarbeiter/in oder Dipl.-Sozialpädagoge/in, Dipl.-Psychologe/in) und auf der Grundlage von evaluierten und altersangemessenen Trainingsmanualen durchgeführt.
  • Die Einleitung, Durchführung und Beendigung einer Hilfe erfolgt gemäß § 36 SGB VIII und den Vorgaben des jeweiligen Kostenträgers.
  • Die Abrechnung der Leistung erfolgt über Fachleistungsstunden, die ausgewiesen und in Rechnung gestellt werden.

 

Qualitätssicherung

  • passende Zuweisung/Auswahl der Teilnehmenden zur Hilfe
  • vor Kursbeginn: anamnestischer Fragebogen mit den betroffenen Kindern/Jugendlichen und den nächsten Bezugspersonen zur Einschätzung der aktuellen Konzentrationsfähigkeit des Kindes/Jugendlichen, Kompetenzen und Schwächen
  • Information der Bezugspersonen zur möglichen Unterstützung der Kursinhalte zu Hause
  • evaluierender Fragebogen nach Kursende zur Erhebung der erreichten Wirkungen, zur Umsetzung und Unterstützung zu Hause und zur Zufriedenheit mit dem Kurs