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BETREUTE WOHNGEMEINSCHAFT THALFANG

REIFEN UND ERWACHSEN WERDEN – IN SICHEREM RAHMEN

Die Betreute Wohngemeinschaft Thalfang lebt zentral in Thalfang am Erbeskopf. Das große, freistehende Haus beherbergt sechs Plätze für junge Erwachsene ab etwa 18 Jahren, die für eine endgültige Verselbständigung und ein reguläres Betreutes Wohnen noch intensive Unterstützung benötigen. Sie bewohnen großzügige Einzelzimmer und teilen sich Küchen und Bäder sowie Garten und Aufenthaltsräume.
Im Haus wird außerdem ein Verselbständigungsappartement vorgehalten, in dem ein anstehender Auszug abgesichert und trainiert werden kann.
Betreungsrahmen und Personal

In der Betreuten Wohngemeinschaft sind während der Anwesenheitszeiten der BewohnerInnen (Nachmittags-. und Abendstunden sowie am Wochenende) Fachkräfte anwesend und für die BewohnerInnen ansprechbar. in der Nacht ist eine Nachtbereitschaft im Haus. Die Betreuung der BewohnerInnen richtet sich nach dem jeweiligen Teilhabeplan und wird entsprechend dokumentiert.

Freizeitgestaltung

Die BewohnerInnen gehen soweit wie möglich eigenen und altersgemäßen Interessen und Freizeitaktivitäten nach und werden dabei nur soweit nötig begleitet und angeleitet. Darüber hinaus finden auch gemeinsame Unternehmungen statt, um die häusliche Gemeinschaft zu fördern und den Erfahrungsspielraum der BewohnerInnen zu erweitern.

Alltagspraxis

Soweit erforderlich werden die BewohnerInnen – in Abstimmung auch mit ggfs. vorhandenen gesetzlichen BetreuerInnen – bei der Ausübung aller alltagspraktischen Fertigkeiten noch angeleitet und begleitet. Ziel ist dabei die größtmögliche Selbständigkeit der erwachsenen BewohnerInnen (oder die Vorbereitung darauf). Sie üben deshalb hauswirtschaftliche Tätigkeiten, den Umgang mit Geld, Post, Ämtern und Institutionen, den Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel, die allgemeine Orientierung im Lebensumfeld und in der Gesundheitssorge.

Perspektiven im Anschluss

Nach einem Aufenthalt in der Betreuten Wohngemeinschaft Thalfang wird die weitere Verselbständigung – ggfs. durch Übergang in ein Betreutes Einzelwohnen – angestrebt. Sofern weitere Betreuung erforderlich bleibt, wird stets versucht, die bekannten Bezugspersonen zu erhalten und eine kontinuierliche Betreuung zu gewähren.

Perspektiven im Anschluss

Nach einem Aufenthalt in der Betreuten Wohngemeinschaft Thalfang wird die weitere Verselbständigung – ggfs. durch Übergang in ein Betreutes Einzelwohnen – angestrebt. Sofern weitere Betreuung erforderlich bleibt, wird stets versucht, die bekannten Bezugspersonen zu erhalten und eine kontinuierliche Betreuung zu gewähren.

Zielgruppe
Hier leben junge Erwachsene ab 18 Jahren, die aufgrund von psychischen Erkrankungen, seelischer Behinderung und/oder Persönlichkeitsstörungen in ihrer Reifeentwicklung verzögert sind und daher auch über die Volljährigkeit hinaus noch erhebliche Begleitung und Anleitung benötigen, um ihren Alltagsanforderungen gerecht zu werden. Sie benötigen einen geregelten Tagesablauf und Wochenrhythmus sowie klare Strukturen des Zusammenlebens.
Sie können und möchten bis auf weiteres in einer überschaubaren Gruppe mit anderen jungen Erwachsenen zusammen leben und neben größtmöglicher Selbständigkeit auch häusliche Gemeinschaft erleben. Sie gehen tagsüber einer Arbeit nach oder machen eine Ausbildung. In ihrer Freizeit unternehmen sie selbständig oder auch gemeinsam etwas.
Ausbildung und Arbeitswelt

Die BewohnerInnen machen eine Ausbildung oder gehen einer geregelten Arbeit nach. Um diese zu stabilisieren und abzusichern ist meist ein enger Kontakt der betreuenden Fachkräfte und der Arbeitsstelle notwendig. Bei der Nutzung des Gartens und bei der Instandhaltung des Hauses werden persönliche Talente und Interessen und gestärkt und ggfs. berufliche Perspektiven entwickelt.

Lernfeld und Soziale Gruppen

Die Hausgemeinschaft stellt ein wesentliches Lernfeld für die soziale Kompetenz der BewohnerInnen dar. Sie erleben sich gegenseitig und trainieren ihre emotionale Belastbarkeit und ihre altersgemäßen Fähigkeiten zu angemessener Auseinandersetzung mit anderen Menschen. Sie erproben die notwendigen Regeln des Zusammenlebens, lernen voneinander und von den modellgebenden Erwachsenen und üben demokratische Prinzipien.